Für Betroffene

Der Kreislauf von Nicht-Essen – Diäten – Essen – Erbrechen – Kalorien zählen – Überessen ist anstrengend und bestimmt den Alltag vieler Frauen und jungen Frauen.

Wir beraten Frauen und junge Frauen ab 16 Jahren, die das Essen mit Stress, Zwang, Hoffnungslosigkeit und Schamgefühlen verbinden, deren Gedanken nur noch um Essen und Figur kreisen und damit zum Mittelpunkt des Lebens werden. Wir nehmen uns in Beratungsgesprächen Zeit, Ihre persönlichen Ressourcen wieder zu entdecken, zu aktivieren, selbstbestimmt und eigenverantwortlich Lösungen für Ihre Probleme zu finden. In unseren geschützten Räumen begleiten wir Frauen respektvoll und behutsam auf der Suche nach ihrem verlorengegangenen Selbst, ihrer Lebendigkeit und der Nahrung, die das Herz satt macht. In unserer Beratungsstelle finden Sie Unterstützung bei der Suche nach einem ambulanten oder stationären Behandlungsplatz (Klink und Wohngruppe). Wir bieten Einzelgespräche, Gesprächsreihen, Gruppenangebote, und Themenabende.

Ansprechpartnerin:

Sabine Böse

Diplom-Pädagogin und Fachberaterin für Essstörungen

Bitte vereinbaren Sie einen Beratungstermin während unserer Sprechzeiten.

Angebote

„Wenn Essen (m)ein Problem ist." Leben lernen durch spürende Begegnungen

In dieser körperorientierten Gruppe sind Frauen mit Essstörungen herzlich eingeladen, sich achtsam und behutsam auf die Suche nach ihrem inneren Kern, ihren Wünschen, Gefühlen und Bedürfnissen zu begeben. In der Begegnung, der Interaktion und dem Dialog mit anderen betroffenen Frauen können so nährende Beziehungen erfahren werden. Gearbeitet wird mit der Methode der leiblichen Körperbildarbeit, Achtsamkeits- und Wahrnehmungsübungen.
Ein Vorgespräch ist erforderlich!

Anmeldung: telefonisch unter (0202) 30 60 07 oder per Mail bis 1.08.2021
Beginn: Mo. 23.08.2021 / 18.30 – 20.30 Uhr (12 Termine und ein Samstag)
Leitung: Sabine Böse
Kosten: 50,00 Euro Anmeldegebühr (Die Gruppe wird gesponsert von unserem Förderverein)

Selbsthilfegruppe für Frauen mit Essstörungen

Wir treffen uns 1x im Monat, um diesem Thema offen und verständnisvoll Raum zugeben. Der ehrliche Austausch über Erfahrungen, Nöte und Bedürfnisse ist uns wichtig und hilft uns bei unserer gemeinsamen Suche nach Ansätzen zur Selbsthilfe. Wir freuen uns auf Dich, Deine Neugierde und Dein Interesse.

Informationen zu SHG in der Frauenberatung erteilt Sabine Böse Di. zwischen 13:00 – 17:00 Uhr unter Tel.-Nr. 0202- 30 60 07

Downloads & Links

Allgemein

Landesfachstelle

für 

Esstörungen

Ninette 

Dünn ist nicht dünn genug

(Comic)

Pinksticks

Adipositas Online

 

 

 

 

Informationen des Bundesminis­teriums für Gesundheit für Eltern.
Informationen des Bundesminis­teriums für Gesundheit für Eltern.
Informationen des Bundesminis­teriums für Gesundheit für Eltern.

Filme

Ich hab’s geschafft - Ein Dokumentarfilm über Essstörungen

In “Ich hab’s geschafft” erzählen Anika, Marek, Kira, Lisa, Sonja, Oona, Juliane, Kersten und Marret ihre persönliche Geschichte mit der Erkrankung und geben Antworten auf diese Frage.

Mutig, offen und ehrlich sprechen sie darüber, warum sie krank geworden sind, wie sie ihre Essstörung überwunden haben und wie es ihnen heute geht.

Neue Kurzfilme der BZgA zu Essstörungen Videos geben Einblicke in die Gefühlswelt von Betroffenen und Angehörigen

Essstörungen sind ernsthafte Erkrankungen, die unbedingt behandelt werden müssen. Professionelle Aufklärung ist wichtig, denn nicht jeder kennt Anzeichen einer Magersucht, Bulimie oder Binge-Eating-Störung. Um die Bekanntheit der Krankheitsbilder zu erhöhen und bestehende Hilfsangebote bekanntzumachen, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) drei Kurzfilme erstellt. Das Besondere: Die Videos kommen ohne figürliche Darstellung aus. Ihre Bildwelt ist vielmehr abstrakt und poetisch zugleich. Damit werden fachliche Hintergrundinformationen vermittelt, aber auch ein Einblick in die persönliche Gefühlswelt der Betroffenen wie der Personen im Umfeld eröffnet.

Embrace

Im Film „Embrace“ geht es um das Thema Body Positivity. Die Tatsache, dass 91 Prozent aller Frauen ihren Körper hassen, hat die Australierin Taryn Brumfitt, dazu bewegt, zu hinterfragen, woran das liegt. Taryn, spricht in dem Dokumentarfilm „Embrace“ mit verschiedenen Menschen über Schönheitsideale und ein gesundes Körperbild. Dabei liegt es ihr sehr am Herzen, die Zuschauer dazu zu ermutigen, ihren Körper zu feiern – und zwar so, wie er ist.